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ERNST BARLACH UND DIE MUSIK

Der Mann, der die geheimen Melodien hört

ERNST BARLACH UND DIE MUSIK
Der Mann, der die geheimen Melodien hört

Ausstellung vom 25. Mai bis 27. Juli 2014
Schirmherr: Siegmund Ehrmann, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien

Dienstag bis Sonntag: 10.00-17.00 Uhr (im Juli auch Montag)
Eine Kooperation zwischen der Ernst Barlach Stiftung Güstrow und dem Kulturbüro des Rates der EKD
Katalog zur Ausstellung über die Ernst Barlach Stiftung Güstrow


Klaus-Martin Bresgott, M.A., Projektleiter des Kulturbüros des Rates der EKD, Berlin
Helga Thieme, Kuratorin der Ernst Barlach Stiftung Güstrow
Mark Polscher, Klanginstallateur, München
Regine Marquardt, Kultusministerin a.D. und Vorsitzende der Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Schwerin
Siegmund Ehrmann, MdB und Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Medien im Deutschen Bundestag (Schirmherr der Ausstellung)
Dr. Volker Probst, Leiter der Ernst Barlach Museen Güstrow

Ein Prosatext des expressionistischen Bildhauers, Literaten und Zeichners Ernst Barlach (1870-1938) aus dem Jahr 1897 trägt den Titel "Die Fiedel". Es ist eine Hommage des jungen Künstlers an den Zauber der Musik. Im Jahr zuvor erlebte Barlach den umjubelten "Tannhäuser" von Richard Wagner in der Pariser Grand Opéra. Fortan stellte Barlach in seinen unterschiedlichen Schaffensbereichen und -epochen immer wieder musikalische Themen dar, als Spielende, Singende und Tanzende, bisweilen als Einzelwerke, aber auch verstreut innerhalb von Skizzen, Zeichnungen und Druckgraphiken.

Um das zentrale Werk der Ausstellung, den "Fries der Lauschenden" (1926-1935), welcher aus einem Denkmalsentwurf für Ludwig van Beethoven hervorgegangen war, gruppieren sich Werke aus frühester und später Schaffenszeit, bis hin zu der Plastik "Der Flötenbläser", die Barlach 1936 schuf.

Musik war für Barlach häufig auch eine Inspirationsquelle für Bildmotive, die auf den ersten Blick nicht direkt Ausdruck von Musik sind oder mit ihr im Zusammenhang stehen. Seine Träumer, seine Empfindsamen, seine Begnadeten, Gläubigen und Wanderer sind beseelt vom heiligen Klang der Töne, mögen sie aus der Partitur eines Komponisten oder aus der Natur stammen. Durch Musik, so bekannte der Künstler, glaubte er dem "Schöpferischen an sich am nächsten zu gelangen". Musik gab ihm erklärtermaßen den "Willen zur Gestaltung in absoluter Freiheit".

Ernst Barlach Stiftung Güstrow
Atelierhaus, Ausstellungsforum und Graphikkabinett
Am Heidberg 15
18273 Güstrow

BARLACH-AUSSTELLUNG

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Publikationsdatum dieser Seite: Donnerstag, 11. Mai 2017 15:15